préserver la biodiversité en cultivant un jardin

3 massnahmen zum schutz der biologischen vielfalt im garten

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine Herausforderung für uns alle. Auch wenn Initiativen auf nationaler Ebene notwendig sind, so können einfache Maßnahmen in dem wunderbaren Ökosystem eigener Garten, bereits viel bewirken. Stichwort ökologisches oder natürliches Gärtnern. Im Folgenden werden drei Maßnahmen vorgestellt, die zum Schutz der heimischen Fauna und Flora beitragen.

Die Anwesenheit von Insekten fördern

Insekten leben als Parasiten auf Schädlingen und ernähren sich von ihnen. Sie bestäuben Blumen, Gemüse und Obst und bilden die Nahrungsgrundlage für viele andere Tiere, wie Vögel oder Fledermäuse. Dadurch sorgen sie im Naturhaushalt für Gleichgewicht und helfen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Düngern, Unkrautvernichtern usw. zu begrenzen. Der Marienkäfer, der sich von Blattläusen, Schildläusen und Milben ernährt, ist zweifellos der bekannteste Vertreter der Insekten, die Schädlinge vertilgen. Aber er ist nicht der einzige: Spinnen fressen mit Vorliebe Fliegen.

« Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind als Bestäuber für die Vermehrung der Pflanzen unverzichtbar, während die Gartenschabe zum Abbau der organischen Substanz beiträgt ».

Um die Anwesenheit dieser Insekten zu unterstützen, ist es ratsam, eine Ecke des Gartens der Natur zu überlassen. Dort werden sich bald Nesseln und Winden ausbreiten: ein Paradies für Insekten. Es empfiehlt sich auch, geeignete Arten wie z.B. Bienentrachtpflanzen (Kastanie, Thymian, Lavendel, Haselnuss, Weißtanne, Efeu usw.) anzupflanzen. Bestimmte Insekten können auch erworben und direkt im Garten angesiedelt werden.

Eigenen Kompost herstellen

Für viele Gärtner ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, den eigenen Kompost herzustellen. Bei der Kompostierung werden organische Abfälle durch einen „aeroben“ Prozess, d.h. in Anwesenheit von Sauerstoff umgewandelt (im Gegensatz zur Methanisierung). Es entsteht ein stabilisierter Dünger, der Pflanzerde ähnelt. Dieses Material wird „Kompost“ genannt. Es wird aus Küchen- und Gartenabfällen (abgestorbenes Laub, Rasenschnitt, Heckenschnitt usw.) hergestellt und als organischer Bodenverbesserer verwendet, um die Struktur des Bodens zu lockern und dessen Fruchtbarkeit zu erhöhen. Kompost bietet viele Vorteile: Bei der Zersetzung von Abfällen werden Mineralien und Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Phosphat frei, die den Pflanzen im Garten direkt zur Verfügung stehen.

« Kompost zieht Mikroorganismen und Insekten an und bereichert so das Bodenleben. Außerdem ist er reich an Huminsäuren ».

Diese bilden durch Bindung an Tonminerale einen Ton-Humus-Komplex, der dazu beiträgt, Wasser im Boden zu speichern, die Erosion zu begrenzen und Nährstoffe zu binden. Ein letzter Pluspunkt: Er reduziert das Volumen der Haushaltsabfälle und damit den CO2-Ausstoß durch den Konsum.

Tieren Unterschlupf gewähren

« Vögel, Säugetiere und Reptilien spielen eine wichtige Rolle für einen gesunden Garten ».

Wie Insekten sind auch sie ausgezeichnete Helfer und tragen zum wertvollen Gleichgewicht in Ihrem Garten bei. Daher sind Unterschlüpfe eine sinnvolle Maßnahme. Um Vögel anzulocken, empfiehlt es sich, Tränken und Futterhäuschen einzurichten, an denen sie ihren Durst löschen und sich stärken können. Nistkästen dienen zum Schutz vor Kälte sowie zur ungestörten Aufzucht der Brut. Igel sind große Liebhaber von Schnecken und Heuschrecken. Um sie zu ermutigen, in Ihrem Garten ein Nest zu bauen, können Sie kleine Haufen aus Holz, trockenem Laub, Reisig und Stroh bereitstellen. Feuchtbereiche fördern die Anwesenheit von Fröschen. Hecken, Sträucher und hohe Gräser bieten kleinen Säugetieren die Möglichkeit, sich unauffällig fortzubewegen und zu verstecken.